Marie Meierhofer Institut für das Kind

Fortbildungsangebot 2012

für Erzieherinnen und Leiterinnen in Kindertagesstätten, in Kleinkinderheimen und verwandten Einrichtungen

Die thematisch ausgerichteten Fortbildungskurse vermitteln bedeutsames Wissen für die praktische Gestaltung und Bewältigung von Alltagssituationen mit Kindern, Eltern und Mitarbeitenden. Die Kurse dauern zwei bis drei Tage, in der Regel verteilt auf mehrere Wochen.

Ausgewiesene Kursleiterinnen und Kursleiter achten auf ein sorgfältiges Vermitteln und Verarbeiten der Inhalte. Fachliche Inputs, Erfahrungsaustausch, praktische Übungen und reflektierende Gespräche wechseln sich ab.

Die Fortbildungsangebote richten sich in erster Linie an Erziehende und Leitende in Kindertagesstätten und Kleinkinderheimen. Personen die mit einem anderen beruflichen Hintergrund kleine Kinder betreuen, bringen weitere Perspektiven ein und sind willkommen.

Zum Anmelden klicken Sie in die Checkbox des gewünschten Kurses und senden uns Ihre Anmeldung mit dem Formular ganz unten.

Säuglinge und Kinder

 

Kurs 1-2: Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

| ausgebucht
 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.


Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Mittwoch, 9.30-16.30 Uhr

Daten
Wiederholungskurs: 5., 12., 19. September 2012
1., 8., 29. Februar 2012 (Kurs ist ausgebucht)

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 2: Essen mit Kindern

 

In diesem Kurs befassen Sie sich zunächst mit Ihren eigenen Gewohnheiten und Vorstellungen zum Thema Essen mit Kindern. Sie reflektieren die Ess-Kultur Ihrer Gruppe, und Sie erweitern Ihr pädagogisches Repertoire, um die Mahlzeiten kindergerecht und entspannt zu gestalten.

Was sollen Kinder bei Tisch erleben und lernen? Wie viel Führung brauchen sie beim Essen? Inwieweit dürfen Mahlzeiten den Kindern ein Übungsfeld für das Erproben von Selbstbestimmung und Eigenständigkeit sein? Welche Regeln sind sinnvoll? Wie lässt sich zum Thema Essen eine erzieherische Zusammenarbeit mit Eltern entwickeln?

Mit neuen Ideen werden die Mahlzeiten zu genüsslichen Tageshöhepunkten für Kinder und Erwachsene.


Kursleitung
Theres Blülle

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, Freitag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
15., 16. März 2012

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 3: Sexualpädagogisches Handeln in Kita und Hort

 

Sexualität im umfassenden Sinn verstanden, ist Teil menschlicher Entwicklung in jeder Lebensphase. Sie ist ein existenzielles Grundbedürfnis, und ist ein Prozess von der Geburt bis zum Tod. Sie umfasst biologische, psychosoziale und emotionale Aspekte.
Im Erziehungsalltag sind Betreuerinnen und Betreuer von Kindern in vielfältiger Weise mit Sexualität konfrontiert. Kinder stellen Fragen zu Schwangerschaft und Geburt, sie spielen «Dökterle» oder benutzen eine sexuell gefärbte Sprache. Sie suchen über den Körperkontakt nach Nähe und Zuwendung, sie probieren aus, welche Berührungen angenehm sind und welche für sie unangenehm sind. Erfahrungen mit dem eigenen Körper und der Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen sind wesentlich für die Entwicklung einer geschlechtlichen Identität.
Sexualerziehung ist vom pädagogischen Geschehen nicht trennbar sondern integraler Bestandteil.

Der Kurs bietet Fachwissen zur

  • Entwicklung kindlicher sexueller Identität
  • Unterscheidung der kindlichen- und der erwachsenen Sexualität
  • Entwicklung der Körperscham.

Der Kurs unterstützt Sie bei Themen wie

  • der Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Freiraum und Grenzen von sexuellen Spielen unter Kindern gestalten
  • problematischen Verhaltensweisen von Kindern
  • Sexualerziehung im Spannungsfeld von verschiedenen Kulturen

und zeigt auf, wie Sexualerziehung in der Einrichtung thematisiert, und ein sexualpädagogisches Konzept für die Institution erarbeitet werden kann.

Wir arbeiten mit Fachinputs, Diskussionen, Gruppenarbeiten. Theorie und Beispiele aus der Praxis unterstützen Sie dabei Ihre sexualpädagogische Handlungskompetenz zu erweitern.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
22., 29. März 2012

Kursbeitrag
Fr. 360.–

 

Kurs 4: Die "Wilden Kerle" in der Kita

| ausgebucht
 

Störende Knaben springen herum, lärmen, verletzen Regeln und demonstrieren Stärke. Betreuerinnen reden ihnen gut zu, bringen Verständnis auf, weisen die Knaben zurecht und organisieren Möglichkeiten für körperliches Austoben. Manche Knaben bleiben jedoch «wild». Sie weisen Nähe und Spielangebote ab. Warum? Und was ist zu tun?

Wir befassen uns mit der speziellen Situation von kleinen Knaben, die eine männliche Identität in der heutigen Welt aufbauen müssen.
Wir fühlen uns in ihre Innenwelt ein.
Mit Hinweisen auf ihre Themen planen wir Aktivitäten, auf die sie sich einlassen können.

Der Kurs zeigt auch auf, wie die «Frauenwelt» in der Krippe den Knaben Identifikationsmöglichkeiten mit aufbauender Männlichkeit vermitteln kann.


Kursleitung
Jeremy Hellmann

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Mittwoch, 9.30-16.30 Uhr

Daten
28. März, 4., 11. April 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 5: Dem Beissen, Kratzen, Hauen der Kleinsten begegnen

| ausgebucht
 

Was wollen kleine Kinder, wenn sie in der Krippe beissen, kratzen oder hauen? Zeigt dieses Verhalten eine altersadäquate aber unliebsame Kommunikationsform? Drückt es eine individuelle Not des Kindes aus, auf die wir liebevoll und gezielt eingehen können? Hängt dieses Verhalten mit der Gruppendynamik in der Kindergruppe zusammen, oder steckt ein anderes Problem dahinter?

Wir wollen ein tieferes, entwicklungspsychologisch fundiertes Verständnis für das einzelne Kinde entwickeln: Welche Bedürfnisse und Gefühle sind «hinter diesen unliebsamen Kommunikationsformen» verborgen? Wie können wir unsere Beziehung zum Kind und die Gruppensituation im Auge behalten?

In erster Linie werden wir erarbeiten, was den beteiligten Kindern in der konkreten Situation hilft. Vielleicht ist es auch nötig zu überlegen, wie wir mit involvierten Eltern sprechen können.

Jedes Kind hat seine eigene Geschichte, deshalb werden wir viel Zeit für die Fallbeispiele der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwenden.


Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
7. Mai (Montag), 9. Mai (Mittwoch), 16. Mai (Mittwoch) 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 6: Kleinkinder (0-3) in Übergangssituationen begleiten

 

“Übergangssituationen“ sind all jene Prozesse, in denen das Kleinkind seine Bezugsperson, seine Spielgefährten, sein Spiel/seine Tätigkeit, den Raum oder alle miteinander wechseln soll: das Kind tritt neu in die Krippe ein, wird morgens oder Nachmittags einer vertrauten Erzieherin übergeben, wechselt vom Spiel auf dem Fussboden zum Essen an den Tisch, vom Mittagstisch zum Mittagsschlaf, von drinnen nach draussen…
In diesen Situationen stehen für die Kinder ihre Bedürfnisse nach Sicherheit und Bewährtem, ihre Ängste und ihre Neugier bzw. ihr Interesse in Widerstreit zueinander. Dennoch bewältigen manche Kinder (und Eltern) diese «Übergänge» offenbar leicht, andere hingegen tun sich schwer.
Wir vertiefen im Kurs zunächst folgende Fragen zum Säugling und Kleinkind:

  • Was erleben Säuglinge und Kleinkinder (Eltern, Erzieherinnen) in diesen Momenten des Wechsels? Was zeigen sie uns, wenn sie weinen oder einfach nicht wechseln wollen?
  • Was brauchen die Kinder (die Eltern und die Erzieherinnen), um diese Situationen gut zu meistern?
  • Woran erkennen wir im Verhalten der Kinder einen gelungenen
    Übergang?

Dann erarbeiten wir Antworten auf folgende Fragen (mit Hilfe von Inputs, Videos und in Gruppenarbeiten):

  • Warum ist die achtsame Gestaltung von Übergangssituationen für die Entwicklung von Kleinkindern zentral?
  • Welches Vorgehen hat sich bewährt in der Gestaltung von Übergangssituationen (s.o.), welche nicht?
  • Wie gestalten wir die Zusammenarbeit mit den Eltern in Übergangssituationen grundsätzlich und in «schwierigen» Fällen und welche Aufgabe hat die Krippenleiterin dabei?
  • Welche Informationen zur Bedeutung und Gestaltung von Übergangssituationen geben wir schriftlich den Eltern ab?

Wir wollen dem Austausch unter den Teilnehmerinnen und ihren Fragen viel Zeit einräumen.


Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
9. Juli (Montag), 11. Juli (Mittwoch), 22. August (Mittwoch) 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 7: Leben ist Bewegung - Bewegung macht Kinder glücklich

 

Seit ein paar Jahren ist die Bewegungsarmut der Kinder (durch Konsum von elektronischen Medien, durch Übergewicht, etc.) sehr häufig ein Thema.
Und die Tatsache, dass ich als Kinderbetreuerin meine Aufmerksamkeit bei ganz alltäglichen Aktivitäten auf den Körper und die Bewegung richte, dass ich durch diesen Kurs einige Hintergrundinformationen mehr habe, kann sich sehr motivierend und befriedigend auf meinen Berufsalltag und die Bewegungsentwicklung der Kinder auswirken.

  • Warum Bewegung so wichtig ist für die kindliche Entwicklung
  • Wann Kinderalltag Bewegung ist: beim Ankleiden, Zähneputzen,
    Spielen, Spazieren, Basteln, Krach machen, etc.
  • Weshalb Versteckis-Spielen und bauen sinnvoll sind für die räumliche Orientierung
  • Was Greifen zu tun hat mit begreifen
  • Wie Schaukeln mit dem Gleichgewicht verbunden ist
  • Wenn Kinder ihre Sinne aktivieren, verbessert sich ihre Wahrnehmungsfähigkeit und die Konzentration, das Lernverhalten wird ausdauernder
  • Wieso es verschiedene Ursachen geben kann für Bewegungsauffälligkeiten
  • Warum die Bewegung immer wieder auch einen sozialen Aspekt hat

Diese Themen werden praktisch erarbeitet, dokumentiert mit konkreten Videobeispielen und mit eigenen Erfahrungen aus der Praxis ausgebaut.


Kursleitung
Theresia Buchmann

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
7., 21. September 2012

Kursbeitrag
CHF 360.–

Kurs 8: Waffen im Spiel - (k)ein Grund zum Einschreiten?

 

„Päng, ich schiesse dich tot!“
Müssen wir Spielzeugwaffen verbieten – für eine „waffenfreie“ Kita ohne Gewalt? Oder sollen wir das Spiel mit Waffen nur einschränken? Und wenn die Kinder mit allem schiessen, was ihnen in die Hände gerät? Erwachsene fühlen sich emotional betroffen, oft provoziert und hilflos gleichzeitig. Erzieherinnen haben Mühe nachzuvollziehen, weshalb vor allem Buben so hartnäckig auf ihr Spiel bestehen. Sie befürchten Gewalt und wollen die kleinen Kinder schützen.

Im Kurs

  • überlegen wir uns: Wie sehen das die Kinder im Rollenspielalter? Wie erleben sie ihr lustvolles Kämpfen mit Waffen? Wenn wir uns bewusst machen, dass Kinder im magischen Alter anders erleben und denken als wir Erwachsene, fällt es uns leichter ihre Sicht einzunehmen und zu verstehen.
  • suchen wir alternative Angebote und sammeln Umsetzungs-Ideen. Wenn wir anstatt zu verbieten die Bedürfnisse der Kinder aufnehmen, können wir sie kindgerecht und aufbauend begleiten.



Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Montag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
22. Oktober, 5. November 2012

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 9: Den künstlerischen Prozess des Kindes achtsam begleiten

 

Kinder zeigen im künstlerischen Ausdruck ihre seelischgeistige Entwicklung auf, sei es im Zeichnen, Bewegen, Gestalten und Erzählen.

Dieser Kurs geht in erster Linie auf das Zeichnen ein und lädt Sie ein, Ihren eigenen Zugang zum künstlerischen Tätigsein weiter zu öffnen.

Themen des Seminars sind: der künstlerische Prozess, der Malplatz, die Entwicklungsschritte in der Kinderzeichnung.

Ziele des Seminars sind: ein achtsamer Umgang mit dem künstlerischen Prozess des Kindes, die Einrichtung eines Malplatzes, Fähigkeit die Entwicklungsschritte in der Kinderzeichnung zu erkennen.

Arbeitsweisen: In leichten künstlerischen Übungen unter nachfolgendem Austausch und Reflektion arbeiten wir gemeinsam am Thema. Theoretische Inputs vervollständigen den Kurs.


Kursleitung
Annetta Neyenhuys, Kristin Sperlich

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
25., 26. Oktober (Donnerstag, Freitag) 2012

Kursbeitrag
Fr. 420.–

Kurs 10: Aller Fröhlichkeit zum Trotz - mit Kindern trauern

 

Wenn das Kuscheltier spurlos verschwunden ist, wenn das Meerschweinchen am Morgen tot im Käfig liegt, wenn der Hund überfahren wurde, sind Kinder oft zum ersten Mal in ihrem Leben von einem Ereignis betroffen, das sich nicht mehr umkehren lässt. Wenn Oma stirbt, wenn ein Familienmitglied eine bedrohliche Krankheit hat, wenn wichtige Bezugspersonen plötzlich nicht mehr da sind, erhält die Kinderwelt einen Riss.
Uns Erwachsenen fällt es schwer „Kind und Tod“ in Beziehung zu setzen. Und doch – Aller Fröhlichkeit zum Trotz – ist kein Kita-Team/keine Familie davor gefeit sich mit Sterben und Tod auseinandersetzen zu müssen. Etwas einfacher geht es, wenn sich Erzieherinnen vorausschauend mit dem Thema vertraut machen, damit im Ernstfall bereits ein Fundament, ein tragender Boden vorhanden ist.

Wir erarbeiten Inhalte:

  • Todesvorstellungen und Trauerreaktionen in den verschiedenen Altersstufen
  • Hilfe durch erwachsene Bezugspersonen
  • Wirkung von Ritualen und Bilderbüchern

Wir stellen Fragen und suchen nach Antworten:

  • Welche Kultur des Abschieds pflegen wir in unserer Kita/in unserer Familie?
  • Was braucht es, ein trauerndes Kind zu begleiten?
  • Wie sollen die anderen Kinder in der Gruppe (über einen Todesfall) informiert werden?
  • Wie begegnen wir betroffenen Eltern?
  • Wie beantworten wir Fragen der Kinder?

Persönliches:
Wir nehmen uns Zeit, unsere individuelle Vorstellung und Einstellung zu Sterben und Tod auszudrücken. Wir befassen uns mit unseren eigenen Erfahrungen (Biographie) und setzen diese in Bezug zu unserer Berufsrolle.


Kursleitung
Silvia Schenk

Kursgruppe
max. 10 TeilnehmerInnen
(Dieser Kurs ist auch offen für Pflegeeltern und
andere am Thema interessierte Personen.)

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
23., 30. November 2012

Kursbeitrag
CHF 420.–

Partizipation / Prävention / Kinderschutz

Kurs 11: Was Kinder in belastenden Lebenssituationen stärkt

 

Kinder sind verletzlich. Belastende Lebenssituationen können ihre gesunde Entwicklung gefährden. Kinder in Schwierigkeiten teilen den Erwachsenen ihre innere Not weniger sprachlich als vielmehr durch für ihre Umgebung auffällige Verhaltensweisen mit; beispielsweise stören sie andere Kinder beim Spiel, verwickeln sich häufig in Streitereien, wirken traurig oder ziehen sich in sich selbst zurück. Die darin enthaltenen Botschaften liegen im Verborgenen. Sie zu entschlüsseln und Unterstützung anzubieten ist nicht immer eine leichte Aufgabe. Kinder verfügen aber auch über vielfältige Widerstandskräfte. Sie besitzen Fähigkeiten und Stärken, die ihnen helfen auch belastende Lebenssituationen zu bewältigen.

Ausgehend von den Praxiserfahrungen der Teilnehmenden sollen im Kurs folgende Schwerpunkte gesetzt werden:

  • Belastungen und Risiken in der Entwicklung von Kindern.
  • Signale und Botschaften von Kindern wahrnehmen, verstehen und ihre Bedeutungen entschlüsseln.
  • Unterstützende Massnahmen, welche die Widerstandskräfte von Kindern stärken.

Arbeitsweisen: Theoretische Inputs, Arbeit in Kleingruppen und im Plenum, Übungen, Austausch und Reflexion.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
13., 20., 27. September 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 12: An zwei Orten zuhause: Kinder getrennter Eltern

 

Getrennte Eltern zu haben ist heute für viele Kinder Realität. Häufig ist bei einer Trennung der Eltern das Leben für die Kinder nach wenigen Jahren wieder gut eingerichtet und sie sind zufrieden damit. Neu entstandene Familienformen bieten dem Kind dann ein vielfältiges Beziehungsnetz und spannende Erfahrungsmöglichkeiten. Ist die Trennung frisch erfolgt, stellen sich dem Kind einige Herausforderungen, die es bewältigen muss, so etwa das sich Einleben an zwei verschiedenen Orten, Abschiednehmen, Ankommen und Heimweh beim Wechsel zwischen den Eltern, Umgang mit Trauer und Wut oder das sich Orientieren in neuen Zeitstrukturen und Beziehungskonstellationen. Schwierig wird es für die Kinder, wenn die Eltern über längere Zeit starke Konflikte haben und sich insbesondere über die Angelegenheiten des Kindes nicht einigen können. Dann fehlt dem Kind die nötige Sicherheit im familiären Rahmen, das Familienleben wird explosiv und unberechenbar. Kitas können in solchen Fällen zur ruhigen Insel werden und Betreuerinnen stellen oft wichtige Drittpersonen dar. Sie können dem Kind Halt geben und ihm helfen, seine Situation zu verstehen und einen Umgang damit zu finden.

Wie können Kinder getrennter Eltern in ihrer Situation adäquat unterstützt werden? Wie ist der Umgang mit getrennten Eltern? Was ist zu tun, wenn die Eltern schwierige oder widersprüchliche Forderungen an die Kita stellen? Welche weiteren Unterstützungen und Strukturen gibt es? Diese und andere Fragen werden in diesem Kurs diskutiert. Abwechslungsreich wird das Thema erörtert und zusammen erarbeitet. Erfahrungen aus der Praxis werden ausgetauscht und bereichern die eigene Sichtweise.


Kursleitung
Sabine Brunner

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Mittwoch, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
31., Oktober, 7. November 2012

Kursbeitrag
CHF 360.–

Kurs 13: Wenn Eltern von kleinen Kindern belastet sind

 

Familien mit kleinen Kindern können mit körperlichen und psychischen Krankheiten, Suchtproblemen, Lebenskrisen, Trennung und Scheidung sowie schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Umständen konfrontiert sein. Sie sind dann absorbiert und fühlen sich den Ansprüchen an ihre Erziehungsaufgabe nicht gewachsen. Sie sind auf fachliche Unterstützung in der Betreuung ihrer Kinder angewiesen, sei es in der Familienergänzenden Tagesbetreuungseinrichtung für kleine Kinder oder im stationären Kontext im Kinderheim.
Für die Erzieherin ist die Begleitung von belasteten Eltern eine anspruchsvolle Aufgabe. Es gilt, sowohl das Wohlergehen des Kindes, wie auch den Umgang der Eltern mit dem Kind im Blick zu haben.

Der Kurs gibt Raum für die Auseinandersetzung mit folgenden Themen:

  • Welchen möglichen Belastungen sind Eltern und Kinder in ihrer familiären Lebenswelt ausgesetzt?
  • Wie erleben Kinder die Belastungen ihrer Eltern und wie wirkt sich diese auf ihre Entwicklung aus?
  • Wie können Erzieherinnen die Eltern im Umgang mit ihren Kindern begleiten?
  • Welche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten liegen bei der Erzieherin?
  • Wie ist mit persönlichen Grenzen und den der Eltern umzugehen?
  • Was ist zu tun, wenn Eltern die Betreuung ihrer Kinder nicht mehr gewährleisten können?

Wir arbeiten mit Inputs, Reflexionen der Praxis, Übungen in kleinen Gruppen.
Anliegen und Fragen aus der Praxis der Teilnehmenden sind willkommen.


Kursleitung
Jeannie Schälin

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
8., 15. November 2012

Kursbeitrag
CHF 420.–

Kommunikation und Sprache

Kurs 14: Sprache wächst in der Beziehung oder Deutsch- und mehrsprachige Kinder beim Spracherwerb unterstützen

 

Wie können Kinder bei der Entwicklung der Sprache gefördert werden?
Was muss bei zwei- oder mehrsprachigen Kindern besonders beachtet werden? Und wenn der Spracherwerb verzögert ist oder auffällig verläuft?

Die Sprachentwicklung beginnt mit der Geburt und ist in die gesamte Entwicklung des Kindes, besonders in die Beziehungen, eingebunden. Die frühe Interaktion mit einfühlsamen Bezugspersonen in alltäglichen Situationen beeinflusst die Vernetzung im Gehirn und damit die Denk- und Sprachentwicklung.

Im Kurs konzentrieren wir uns auf den alltäglichen Austausch mit dem Kind und stellen die gemeinsame Freude an der Sprache ins Zentrum. Wir vertiefen die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen für den Spracherwerb – im Bewusstsein, dass das Kind in der Interaktion und mit allen Sinnen seine Sprache entfaltet. Wir tragen Anregungen und Ideen zusammen für einen spielerischen und freudvollen Umgang mit Sprache. Wir lernen anhand neuer Kenntnisse aus der Sprachforschung und mit Beispielen aus der Praxis.

Themenschwerpunkte im Kurs:

  • Wichtige Stadien des Spracherwerbs kennen, Verzögerungen und Schwierigkeiten erfassen
  • Alltägliche Sprachanregungen und vielseitige Sprachanlässe gestalten
  • Die Lernwege und Lernfortschritte mit dem Kind austauschen und dokumentieren
  • Jedes Kind mit seiner Muttersprache und Kultur in der Gruppe wahrnehmen und integrieren, die Identitätsfindung von Kindern mit Migrationshintergrund unterstützen
  • Mit den Eltern zusammen arbeiten im Hinblick auf die individuelle Sprachsituation



Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Mittwoch, 9.30-16.30 Uhr

Daten
29. August, 12. September, 24. Oktober 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 15: Bilderbücher mit allen Sinnen erleben

 

Vielfältige Erfahrungen mit Geschichten, Versen und Bilderbüchern sind für die Entwicklung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr von grosser Bedeutung. Mithilfe von Sprachspielereien, beim Betrachten von Bildern und beim Zuhören von Geschichten erleben sie Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie tauchen ein in den Klang der Sprache, erweitern ihren Wortschatz und lernen sich einzufühlen. Durch die Auseinandersetzung mit der besonderen „Erzählsprache“ und mit verschiedenen Sorten von Texten und Bildern schaffen sich kleine Kinder gute Voraussetzungen fürs spätere Lesen- und Schreibenlernen und die späteren Lese- und Schreibkompetenzen. Davon können insbesondere auch mehrsprachige Kinder profitieren, weil sie hier ergänzend zur schnelleren Alltagssprache auf eine spezielle Sprachsituation treffen.
Der Kurs konzentriert sich auf das grosse Potenzial von Bilderbüchern und deren bewusstem Einsatz im Alltag einer Institution.

Kursinhalte sind

  • Die Bedeutung von Bilderbüchern, Geschichten und Versen für die Entwicklung kleiner Kinder
  • Unterschiedlichen Typen von Büchern und Hörbüchern für kleine Kinder
  • Wie sich Geschichten und Bücher mit verschiedenen Methoden und allen Sinnen in verschiedenen Formen erleben lassen
  • Faktoren, die beim Erzählen in mehrsprachigen Gruppen wichtig sind und welche Bücher sich dafür speziell eignen
  • Wie Sie Eltern mit ihren Herkunftssprachen in Aktivitäten mit Büchern und Geschichten einbinden können
  • Was eine lesefreundliche Institution ausmacht.



Kursleitung
Barbara Jakob Mensch

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
8., 15., 22. November 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 16: Körperkontakt und nonverbale Kommunikation

| ausgebucht
 

Im gemeinsamen Tun und Sich-Bewegen finden Dialoge ohne Worte statt. Dies schafft Beziehung und Vertrauen. Beziehung und Vertrauen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Eigenaktivität der Kinder. Erlebt sich ein Kind selbstwirksam, stärkt dies sein Selbstvertrauen und fördert die Entwicklung.

Wertschätzende und unterstützende nonverbale Kommunikation vermittelt Geborgenheit und das Gefühl von Zugehörigkeit. In diesem Kurs entdecken und analysieren wir Situationen aus dem Alltag der Krippen und schärfen unsere eigene Wahrnehmung für die verschiedenen Formen nichtsprachlicher Kommunikation. Geht es beispielweise um den Körperkontakt, so verhalten sich die Kinder sehr verschieden, was den einen vielleicht unangenehm ist, davon können andere nicht genug erhalten. Wie gehe ich als Kitaleiterin und Erzieherin mit berühren und berührt werden um? Was sagt das unterschiedliche Verhalten der Kinder aus?

Wir setzen uns mit der Wirkung und den Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation auf lustvolle Art auseinander. Wir begutachten Filmausschnitte, Bilder und üben uns selber im nonverbalen Kommunizieren. Theoretische Hinweise erweitern den fachlichen Horizont.


Kursleitung
Theresia Buchmann

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
9., 16. November 2012

Kursbeitrag
CHF 420.–

Führung und Zusammenarbeit

Kurs 17: Gespräche mit Eltern führen

 

Regelmässige Kontakte mit den Eltern gehören mit zu den Aufgaben von Betreuerinnen von kleinen Kindern. Sie beginnen bei der Anmeldung, bei Besuchen während der Eingewöhnung, beim Bringen und Abholen des Kindes, an Elternabenden oder während eines Elterngesprächs. Einige Eltern engagieren sich, möchten sich informieren, was ihr Kind während ihrer Abwesenheit erlebt hat, andere zeigen nur wenig Interesse am Alltagsgeschehen in der Kita. Eltern freuen sich über die Anregungen der Betreuerin, andere empfinden diese als Einmischung. Eltern holen sich ausdrücklich oder nur andeutungsweise Rat und Unterstützung. Anliegen der Eltern sind oft nicht einfach zu erkennen.

Gespräche können dann als gelungen bezeichnet werden, wenn sich eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Betreuerin entwickeln kann. Gesprächssituationen können aber von den Beteiligten möglicherweise auch als schwierig erfahren werden. Informationen werden nicht so verstanden, wie sie gemeint sind, Sichtweisen werden nicht geteilt, Beobachtungen der Betreuerin von Verhaltensweisen des Kindes werden von den Eltern anders eingeschätzt und beurteilt.

Die Praxis der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt des Kurses.

Gesprächsübungen, Plenumsdiskussionen, Arbeiten in Untergruppen unterstützen Ihre Kompetenz im Führen von Gesprächen mit den Eltern.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30 – 16.30 Uhr

Daten
16. (Donnerstag), 23. (Donnerstag), 29. Februar (Mittwoch) 2012

Kursbeitrag
CHF 480.–

Kurs 18: Gesundheitsorientiert führen

 

Gesundheit ist ein hohes Gut und ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie umfasst sowohl körperliche, als auch psychische, soziale und kulturelle Dimensionen. Im beruflichen Alltag sind von Führungskräften und Mitarbeitenden täglich Leistungen zu erbringen und vielfältige Anforderungen zu bewältigen. Überbelastungen und Erleben von Stress und Druck können sich in Beeinträchtigungen des Wohlbefindens auf die gesamte Persönlichkeit äussern und in Unzufriedenheit, Energieverlust und hoher Krankheitsanfälligkeit zeigen. Auch private Aufgaben und Belastungen können die Leistungsbereitschaft mindern.
Ein gesundheitsorientierter Führungsstil bezieht sowohl die Person der Leitenden wie auch die Mitarbeitenden aktiv ein und achtet auf die eigenen Kräfte.
Im Kurs erhalten Sie Gelegenheit den Blick auf Ihre Leitungsrolle, Ihre persönliche Situation und den Umgang mit den eigenen Ressourcen zu lenken. Als Führungsperson lernen Sie Belastungsquellen und Warnsignale im Betrieb zu erkennen und Mitarbeitenden angemessene Ressourcen für die Aktivierung ihrer Möglichkeiten und Potenzialen verfügbar zu machen. Persönliche Reflexionen, Austausch in Untergruppen, Vermittlung von Modellen und Konzepten unterstützen Sie Ihren Führungsstil gesundheitsorientiert zu gestalten.

Themenfelder im Kurs sind:

  • Das Konzept der Salutogenese
  • Modelle der sozialen Unterstützung im Betrieb
  • Angemessene Lebensbalancen
  • Stressbewältigung und persönliche Erholungsfähigke
  • Einen gesundheitsorientierten Führungsstil pflegen
  • Die Balance von Unterstützen und Fordern
  • Gesundheitsorientierte Arbeitsprozesse gestalten



Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30 – 16.30 Uhr

Daten
3., 4. Mai (Donnerstag, Freitag), 10. Mai (Donnerstag) 2012

Kursbeitrag
CHF 570.–

 

Kurs 19: Überzeugend auftreten - im Team, bei Eltern, Vorgesetzten, Fachgruppen, Behörden

| ausgebucht
 

Das fordert heraus und macht Freude: Rollenbewusst informieren,
Reden halten, Fragen beantworten, Anlässe steuern,
Kontakte mit Menschen pflegen…

Das will geübt werden:
Fachwissen verbinden mit persönlicher Auftrittskompetenz und Ausstrahlung.
Denn wir können eine Präsenz erreichen, die körperlich,
geistig und emotional trägt – das wirkt und bewirkt vieles.

Darum geht’s: Überzeugend auftreten!

  • Als Person kongruent da stehen und unser eigenes Profil entwickeln
  • Uns unserer Stärken, die über uns hinaus strahlen, bewusst se
  • Mit der Körperhaltung die Rolle als Fachperson unterstützen
  • Die Sprache des Körpers nicht anders sprechen lassen, als den Mund
  • Mit wohlklingender Stimme die Ohren der ZuhörerInnen öffnen
  • Über eine verständliche Aussprache Neugierde und Interesse am Inhalt wecken und verstärken
  • Das Referat logisch, strukturiert aufbauen und die aktuellen Themen ansprechen

So arbeiten wir:

  • Theoretische Inputs aufnehmen
  • Stimme, Sprechart, Reden trainieren
  • Körperhaltung und Körpersprache ergründen
  • Rollenbewusst Auftritte üben
  • Kontakt/Dialog zu den Zuhörenden erforsche
  • Formeln und Aufbau eines Referats kennen lernen
  • Kurzreden halten



Kursleitung
Lydia Pfister

Kursgruppe
14 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
31. Mai, 7., 21. Juni 2012

Kursbeitrag
CHF 490.–

 

Kurs 20: Ein Gruppenteam leiten

| ausgebucht
 

Teamarbeit ist eine kooperative Form der Zusammenarbeit. Teamarbeit ist dann gelungen, wenn:

  • die Teammitglieder sich ergänzen, sich gegenseitig anregen und sich unterstützen
  • Fähigkeiten der Einzelnen ins Team einfliessen können
  • die Teammitglieder Verantwortung für die Aufgaben und Ziele übernehmen
  • gemeinsam Lösungen erarbeitet werden
  • für unterschiedliche Meinungen und Haltungen Übereinstimmung gefunden wird.

Für eine gelungene Zusammenarbeit ist die Teamleitung zentral. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der Ziele und Aufgaben der Institution und ihres Arbeitsteams, für die Gestaltung der Teambeziehungen und für den Zusammenhalt im Team. Ein Team zu führen ist eine komplexe Aufgabe.

Der Kurs will neue Teamleiterinnen unterstützen, Teamentwicklung zu initiieren und Teamprozesse zu gestalten.

Kursinhalte sind:

  • Rollen und Aufgaben der Teamleitung
  • Eine Teamkultur aufbauen
  • Die Beziehungsdynamik im Team beachten
  • Unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten der Teammitglieder nutzen

Fachliche Inputs, Übungen und Diskussionen unterstützen Sie, Ihre Leitungskompetenz für Gruppenteams zu stärken und zu erweitern.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Mittwoch, 9.30-16.30 Uhr

Daten
6., 20., 27. Juni 2012

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 21: Kreative Lösungen entwickeln im herausfordernden Kita-Alltag

 

Der zunehmende Druck in der Arbeitswelt ist auch in der Betreuungsarbeit in Kindertagesstätten zu spüren und fordert Mitarbeiter/innen heraus.

Dieser Kurs gibt Ihnen die Möglichkeit,

  • die Handlungsspielräume im Alltag zu überblicken
  • eigene Schwerpunkte bewusst auszuwählen
  • Abläufe und Arbeitsweisen neu zu gestalten
  • die Selbststeuerung weiter zu entwickeln.

Individuell und im Austausch mit anderen Kursteilnehmenden werden die Situationen und Herausforderungen des Betreuungsalltages reflektiert. Sinnvolle Fokussierungen werden ausgearbeitet. Angemessene Vorgehensweisen werden entwickelt.
Ein in der Praxis bewährtes Selbstführungsmodell und fachliche Inputs unterstützen diesen Prozess. Am zweiten Kurstag werden die Ergebnisse vertieft und für die Zukunft gesichert.


Kursleitung
Heidi Marti

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Mittwoch, 9.30-16.30 Uhr

Daten
5., 19. September 2012

Kursbeitrag
Fr. 420.–

Kurs 22: Zentrieren, engagieren und regenerieren

 

In widersprüchlichen Situationen ist es sehr wichtig, sich selber zu bleiben und aus seiner Mitte heraus zu handeln. Dies ist schwierig, aber erlernbar. Sie werden lernen, sich zu zentrieren.

In der pädagogischen Arbeit ist es notwendig, sich gut zu regenerieren. Sie werden lernen, aufmerksam auf den Rhythmus zwischen Engagement und Erholung zu achten.

Verborgene Fähigkeiten aktivieren und für die Arbeit verfügbar machen ist ein weiterer Aspekt des Kurses. Wir suchen unsere Ressourcen und finden Wege, wie wir in schwierigen Situationen schnell zu diesen Fähigkeiten gelangen.

Mit einfachen und wirkungsvollen Übungen werden wir diese Fähigkeiten trainieren. Zusätzlich erhalten Sie Hinweise, wie Sie diese Übungen in Ihrem Alltag einsetzen können.


Kursleitung
Manfred Saile

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
1., 2. November (Donnerstag, Freitag),
29. November (Donnerstag) 2012

Kursbeitrag
Fr. 570.–

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